News | 03.02.2026

Blum wählt Cybus Connectware als globalen Standard für industrielle Dateninfrastruktur

Globale Partnerschaft für industrielle Datenexzellenz: Die Julius Blum GmbH setzt auf Cybus als Rückgrat ihrer digitalen Fertigung // Effizienzsprung in der Hochvolumenfertigung durch Prozessautomatisierung// Etablierung einer standortübergreifenden Dateninfrastruktur als Basis für weltweite Skalierbarkeit.

Hamburg, 03. Februar 2026 – Die Julius Blum GmbH, weltweit führender Hersteller von Möbelbeschlägen, setzt künftig auf die industrielle Softwareplattform Cybus Connectware, um die Digitalisierung ihrer Fertigungsprozesse gezielt voranzutreiben – mit dem Ziel, Produktivitätssteigerungen, Effizienzgewinne und eine nachhaltige Qualitätssicherung zu realisieren.

Im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens überzeugte Cybus durch technologische Exzellenz, eine hohe Automatisierbarkeit, starke Skalierungsmöglichkeiten sowie durch eine partnerschaftliche, technische Umsetzung auf Augenhöhe.  Die langfristig angelegte Zusammenarbeit umfasst die Implementierung am Hauptsitz in Vorarlberg sowie den globalen Rollout in insgesamt fünf Werken.

Automatisierte Längenkorrektur: ROI durch Prozessintegration 

Ausgangspunkt der Zusammenarbeit war ein klar definierter Use Case in der Produktion: die automatisierte Längenkorrektur bei hochvolumigen Profilieranlagen für Schubkastenauszüge. Bisher stellte die hohe Komplexität der Schnittstellen zwischen Shopfloor und IT eine besondere Herausforderung für die Automatisierung dar, Connectware fungiert hier als zentraler Datendrehpunkt, der bidirektionalen Datenaustausch zwischen fünf bis sechs unterschiedlichen Systemen ermöglicht:

  • Datenerfassung
    Echtzeitintegration heterogener Systeme, darunter eine Messdaten-Datenbank, Anlagensteuerungen (PLC), HMIs, das MES sowie eine eigene Applikation zur Längenkorrektur.
  • Validierung
    Datenvereinheitlichung, Validierung und regelbasierte Verarbeitung.
  • Closed Loop
    Automatisierte Rückmeldung an die Maschinensteuerung zur Korrektur.

„Dieser Use Case ist essenziell in unserer Wertschöpfung. Die Automatisierung spart signifikante Kosten und sichert unsere hohe Präzision bei maximalem Durchsatz“, so Philip Greber Abteilungsleiter Steuerungstechnik Grundfertigung. Dieser Anwendungsfall ermöglicht messbare Effizienzsteigerungen, eine höhere Prozesssicherheit und Qualitätsverbesserungen – und automatisiert erstmals die Maschineneinstellung in einem zentralen Produktionsprozess. Damit schafft er die wirtschaftliche Grundlage für den weiteren Ausbau der Infrastruktur, die künftig als Basis für standortübergreifende, skalierbare Use Cases dient.

Strategische Skalierung über fünf Werke 

Neben der technischen Leistungsfähigkeit war für Blum die enge Zusammenarbeit während der initialen Projektphase entscheidend. In einem iterativen Prozess wurde nicht nur der erste Use Case validiert, sondern gemeinsam ein Unified Namespace (UNS) sowie eine automatisierte Datenverarbeitung etabliert.

Das skalierbare Architekturmodell von Connectware bildet nun das Fundament für den weltweiten Rollout: Eine zentrale Instanz in Vorarlberg steuert dabei leichtgewichtige Deployments in vier weiteren Werken. Diese zentrale Steuerung ermöglicht einen stabilen Betrieb über Ländergrenzen hinweg und kann aufgrund der hohen Automatisierbarkeit der Plattform von nur zwei Mitarbeitenden effizient verwaltet werden. Dabei setzt Blum bewusst auf eine Best-of-Breed-Strategie, um langfristige Flexibilität und Integrationsfähigkeit in der IT-Landschaft zu sichern.

„Dank Cybus können wir digitale Lösungen zentral entwickeln und per Knopfdruck weltweit auf unsere Werke ausrollen. Statt jede Anlage einzeln anzubinden, schaffen wir einen globalen Standard, der unsere Produktionsprozesse noch effizienter macht und uns die nötige Agilität für künftige Innovationen gibt. Die professionelle Unterstützung hat uns geholfen, das volle Potenzial der Lösung sofort auszuschöpfen und Connectware als effizienten Standard in unserer Industrial IT-Infrastruktur zu etablieren.“

Simon Vetter, Gruppenleiter Industrial IT.

In den kommenden Monaten wird die Plattformkapazität schrittweise ausgebaut. Weitere Use Cases – etwa im Bereich Energiemonitoring – sind bereits in Planung. Mit der Partnerschaft stärkt Cybus seine Präsenz im internationalen Industrieumfeld: Blum ist ein weiterer global aufgestellter Kunde, der Connectware konzernweit als strategische Dateninfrastruktur etabliert. Die Plattform wird damit nicht nur produktiv eingesetzt, sondern auch als skalierbares Fundament für eine Vielzahl weiterer Anwendungsfälle genutzt – über Ländergrenzen und Werke hinweg.

Über Cybus

Das Softwareunternehmen Cybus hat sich auf die Datenintegration für große Produktionsumgebungen spezialisiert. Der Factory Data Hub Connectware sammelt, verarbeitet und verteilt industrielle Daten und ermöglicht eine nahtlose Kommunikation zwischen heterogenen Produktions- und Cloud-Systemen. Sie unterstützt eine skalierbare und einheitliche Architektur entlang mehrerer Fabrikstandorte und ist auf produktionskritische Abläufe zugeschnitten. Mit Cybus verbessern global agierende Unternehmen wie Liebherr, Miele und KRONE die Effizienz und Nachhaltigkeit ihrer Produktionsprozesse.

Über BLUM

Die Julius Blum GmbH ist ein international tätiges, familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Höchst (Vorarlberg, Österreich), das sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb hochwertiger Möbelbeschläge spezialisiert hat. Das Produktspektrum umfasst unter anderem Klappen-, Scharnier‑, Auszugs‑ und Pocketsysteme, die in Küchen und anderen Wohnräumen zum Einsatz kommen und den Komfort sowie die Funktionalität von Möbeln erhöhen. Blum beliefert Kunden in mehr als 120 Ländern und bietet darüber hinaus umfassende Services und Verarbeitungshilfen für Hersteller, Handelspartner und Verarbeiter. Mit über 9.000 Mitarbeitenden weltweit setzt das Unternehmen Maßstäbe in Qualität, Innovation und Kundennutzen.

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